Mit dem VELLO VIA+ in Venedig: unterwegs zwischen Lagune, Lido und Pellestrina

Die alte Metropole Venedig ist nicht unbedingt die erste Stadt, an die man denkt, wenn es ums Radfahren geht. In der historischen Altstadt ist das Fahrradfahren nämlich nicht erlaubt und bei den vielen Brücken, Stufen und engen Gassen ist man zu Fuß angenehmer unterwegs.

Trotzdem lohnt es sich, Venedig und die umliegende Lagune mit dem Fahrrad zu entdecken. Denn sobald man die bekannte Altstadt verlässt, zeigt sich eine ganz andere Seite der Stadt: ruhiger, offener und perfekt für entspannte Touren am Wasser.

Genau dort war das VELLO Team mit dem neuen VELLO VIA+ Urban und VELLO VIA+ Tour unterwegs: am Lido, auf Pellestrina und rund um die Lagune.

Ankommen am Lido

Der Lido di Venezia fühlt sich ganz anders an als das Venedig, das man von Postkarten kennt. Statt enger Gassen gibt es breite Straßen, Villen, Pinien, Strandbäder und immer wieder einen Blick Richtung strahlend blaues Wasser. Auf der einen Seite die Lagune, auf der anderen das Meer.

Genau hier haben wir die VIA+ Bikes aufgeklappt und sind losgefahren.

Das ist einer dieser Momente, in denen man schnell merkt, warum ein kompaktes E-Faltrad auf Reisen so praktisch ist. Ausladen, aufklappen, losfahren. Kein großes Setup, kein kompliziertes Planen. Das Rad ist da, wenn man es braucht, und lässt sich wieder kompakt verstauen, wenn der Weg mit Fähre, Auto oder zu Fuß weitergeht.

Das VELLO VIA+ Urban passte perfekt zu den entspannten Wegen am Lido. Der Riemenantrieb ist sauber, leise und wartungsarm, ideal für alle, die ein unkompliziertes Rad für Stadt, Alltag und Reisen suchen. Gerade bei kurzen Stopps, kleinen Umwegen und spontanen Wegen fühlt sich das Urban sehr selbstverständlich an.

Das VELLO VIA+ Tour war die sportlichere Ergänzung. Mit Kettenschaltung und tourentauglicher Ausstattung ist es gemacht für längere Strecken und für Tage, an denen man nicht genau weiß, wie weit man am Ende wirklich fährt. Am Lido passiert das schnell: Man fährt ein Stück, hält am Wasser, fährt weiter, biegt doch noch einmal ab.

Venedig mit dem Fahrrad – aber anders

Wer Venedig mit dem Rad entdecken möchte, muss die Stadt ein bisschen anders denken. In der historischen Altstadt ist Fahrradfahren nicht erlaubt. Auch das Schieben von Fahrrädern durch die engen Wege und über die Brücken ist grundsätzlich verboten.

Das bedeutet aber nicht, dass Venedig und die Lagune kein Ort fürs Fahrrad ist. Man muss nur wissen, wo es passt und idealerweise hat man ein Faltrad dabei, das man immer falten und so fast überall hin mitnehmen kann.

Der Lido ist einer dieser Orte. Pellestrina ein weiterer. Auch Sant’Erasmo und das Festland rund um Mestre und Marghera eignen sich gut für Wege mit dem Rad. Dazwischen wird die Fähre Teil der Route. Genau diese Kombination macht den Reiz aus: ein Stück fahren, übersetzen, weiterfahren, anhalten, Kaffee trinken, wieder los.

Weiter Richtung Pellestrina

Von Lido ging es weiter Richtung Pellestrina. Schon die Fahrt dorthin verändert den Blick auf Venedig. Die Stadt wird schmaler, ruhiger, alltäglicher. Keine großen Sehenswürdigkeiten, keine dichten Menschenmengen, dafür kleine Häfen, bunte Häuser, Wäsche vor den Fenstern und immer wieder die Lagune direkt neben der Straße.

Pellestrina ist genau so ein Ort, den man mit dem Fahrrad besonders gut erlebt. Zu Fuß wäre vieles weit, mit dem Rad genau richtig.

Das VIA+ Tour konnte hier zeigen, wofür es gemacht ist: längere Strecken, wechselnde Wege, Wind von der Lagune und trotzdem ein entspanntes Fahrgefühl. Das VIA+ Urban blieb die unkomplizierte Variante für alle, die es möglichst clean und wartungsarm mögen. Zwei Modelle, zwei unterschiedliche Schwerpunkte, aber beide mit derselben Idee: kompakt genug für die Reise, angenehm genug fürs echte Fahren.

Zwischendurch wurde angehalten, fotografiert, geschaut. Ein schneller Espresso, ein Blick aufs Wasser und weiter entdecken.

Eine Stadt, viele Wege

Venedig zeigt sehr gut, dass Mobilität nicht überall gleich funktioniert. In der Altstadt geht man zu Fuß. Über das Wasser fährt man mit dem Boot. Auf den Inseln steigt man aufs Rad.

Für ein Faltrad ist das ein spannendes Umfeld. Aufklappen, fahren, wieder kompakt machen. Besonders mit einem E-Faltrad wie dem VIA+ wird daraus eine sehr flexible Art zu reisen.

Das VIA+ Urban macht vor allem die unkomplizierten Alltagswege leicht: zur Fähre, zum Café, zum Strand, durch ruhigere Straßen. Das VIA+ Tour lädt dazu ein, aus diesen Wegen längere Touren zu machen. Beide Modelle haben uns in Venedig daran erinnert, dass ein gutes Reiserad nicht nur von A nach B bringt, sondern auch offen lässt, was dazwischen passiert.

VELLO Community in Venedig

Besonders schön war für uns, in Venedig auch auf die lokale VELLO Community zu treffen. Es gibt sogar hier Menschen, die VELLO bereits im Alltag nutzen und genau diese flexible Form von Mobilität schätzen.

In einer Stadt, die aus Inseln, Brücken, Booten und Umwegen besteht, bekommt ein kompaktes Faltrad noch einmal eine andere Bedeutung. Dort, wo Venedig Raum fürs Rad lässt, wird es zum idealen Begleiter.

Die Begegnung mit der Community hat die Reise für uns noch persönlicher gemacht. Denn am Ende sind es nicht nur die Orte, die eine Fahrt besonders machen, sondern auch die Menschen, die dort unterwegs sind.

Unser Fazit aus der Lagune

Venedig mit dem Fahrrad zu erleben heißt nicht, durch San Marco oder über die Rialtobrücke zu fahren. Es heißt, das alltägliche Venedig zu entdecken: die Inseln, die Wege am Wasser und die Orte, an denen die Stadt nicht nur besucht, sondern authentisch gelebt wird.

Am Lido, auf Pellestrina, Richtung Sant’Erasmo oder am Festland zeigt sich eine Seite von Venedig, die ruhiger und lokaler ist und sich wunderbar mit dem Rad entdecken lässt.